Warum dein Körper nicht „perfekt“ sein muss,
um geliebt zu werden

Hand aufs Herz: Wie oft hast du heute schon kritisch in den Spiegel geschaut und eine Stelle an dir entdeckt, die „optimiert“ gehört? Wir leben in einer Welt, die uns ununterbrochen einflüstert, dass unser Wert direkt proportional zu unserem Taillenumfang oder der Glätte unserer Haut ist. Wir glauben diesen Bullshit so sehr, dass wir denken: Erst wenn ich die perfekte Hülle habe, darf ich wirklich geliebt werden.

Dieser Body-Shaming-Irrtum ist nicht nur ein trauriger Gedanke, sondern einer der größten Saboteure für dein Selbstwertgefühl und dein Liebesleben.

Warum wir auf die Bestätigung von außen reinfallen

Wir jagen einer externen Validierung hinterher, die ein Fass ohne Boden ist. Warum? Weil die Beauty-Industrie und Social Media uns auf einen Mangel programmieren. Wenn du dich unzulänglich fühlst, kaufst du mehr. Wenn du denkst, du bist „nicht genug“, suchst du die Bestätigung verzweifelt im Außen – durch Likes, Komplimente oder das flüchtige Nicken eines Dates.

Das Problem dabei: Diese Art von Bestätigung ist wie Fast Food für die Seele. Sie sättigt kurz, lässt dich aber danach noch hungriger und leerer zurück. Echte Selbstliebe funktioniert genau andersherum.

Die Psychologie hinter dem Körperbild:
Dein Körper ist kein Deko-Objekt

Die Forschung zeigt uns ein ganz anderes Bild als die Werbung. Konzepte wie Body Neutrality legen nahe, dass Menschen, die ihren Körper als ein Instrument sehen (was er kann), statt als ein Objekt (wie er aussieht), eine deutlich höhere Lebenszufriedenheit haben. Dein Körper ist kein Museumsstück, das nur zur Ansicht da ist. Er ist dein Zuhause. Er lässt dich atmen, tanzen, Sex haben und das Leben spüren.

Psychologische Untersuchungen, unter anderem von der University of the West of England, belegen, dass der Fokus auf Body Appreciation (Körper-Wertschätzung) eng mit einem stabilen Selbstwertgefühl verknüpft ist. Wer lernt, die Funktion seines Körpers zu schätzen, wird resistenter gegen die giftigen Pfeile des Body Shamings.

Selbstbestimmung statt Fremdsteuerung:
Fokus auf das Wohlbefinden

Echte Attraktivität entsteht nicht durch das Erreichen einer Norm, sondern durch Präsenz. Wenn du ständig damit beschäftigt bist, deinen Bauch einzuziehen oder dich im Kopf zu fragen, ob man dein Doppelkinn sieht, bist du nicht im Moment. Du bist nicht bei dir. Und genau das verhindert echte Intimität – sowohl mit dir selbst als auch mit anderen.

Sich liebenswert zu fühlen, ist eine Entscheidung, die du vor dem Gang zum Spiegel treffen musst. Es geht darum, die Macht über das eigene Wohlbefinden zurückzuerobern und Body Shaming – egal ob von anderen oder von dir selbst – den Mittelfinger zu zeigen.

Fazit: Dein Wert ist nicht verhandelbar

  • Dein Körper ist dein Vehikel, nicht deine Visitenkarte. Er ist dafür da, die Welt zu erleben, nicht nur, um in ihr angeschaut zu werden.
  • Validierung von außen ist eine Droge, Selbstakzeptanz ist die Heilung. Hör auf, nach Erlaubnis zu fragen, dich gut zu fühlen.
  • Wer dich nur liebt, wenn du „perfekt“ aussiehst, liebt nicht dich. Er liebt eine Projektion. Wahre Liebe sieht den Menschen, nicht die Kleidergröße.

Echte Selbstbestimmung bedeutet, den Fokus wegzulenken von „Wie wirke ich auf andere?“ hin zu „Wie fühle ich mich in mir?“. Denn am Ende des Tages ist die wichtigste Beziehung, die du jemals führen wirst, die mit dir selbst. Und diese Beziehung verdient es, bedingungslos zu sein – ganz egal, was die Waage sagt.

"Lass das Licht an, auch wenn du denkst, du hättest was zu verstecken. Es gibt nichts Schöneres als jemanden, der sich in seiner Haut einfach mal verdammt wohlfühlt."

Live 2026: Finde dich gut, sonst findet dich keiner

Du weißt jetzt: Dein Körper ist kein Deko-Objekt. Aber wie bleibst du bei dir, wenn der innere Kritiker flüstert und die emotionale Balance – gerade an den Festtagen – völlig flöten geht?

Genau da setzen wir bei meiner Live Tour 2026 an.

Die Show ist ein Frontalangriff auf das Glücks-Versteckspiel und den Zwang zur toxischen Harmonie. Wir reden Klartext darüber, wie du die perfekte Fassade abwirfst und lernst, deine eigenen Grenzen zu setzen – egal ob vor dem Spiegel oder beim Weihnachtsessen.

Du musst nicht in deren Schema passen, um wertvoll zu sein. Das ist der Startschuss für dein neues, selbstbestimmtes Ich!

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